Funktionen So funktioniert's KI-Paartherapie Blog Preise FAQ English Anmelden

Markengeschichte · die sieben griechischen Arten der Liebe

Was „pragma“ bedeutet — das griechische Wort für Liebe, die man baut, statt in sie zu fallen

Die alten Griechen hatten nicht ein Wort für Liebe. Sie hatten mindestens sieben. Pragma ist das, über das fast niemand spricht — und das, von dem lange Beziehungen tatsächlich leben.

Marke & Etymologie·6 Min. Lesezeit

Wir werden ständig nach dem Namen gefragt — hier also die Geschichte. Im Altgriechischen war Liebe kein einzelnes Gefühl, sondern eine ganze Familie von Gefühlen, jedes mit einem eigenen Wort. Eros ist leidenschaftliches, romantisches Begehren. Philia ist tiefe Freundschaft. Storge ist die Zuneigung innerhalb der Familie. Agape ist selbstlose, universelle Liebe. Und dann gibt es Pragma (πράγμα): die reife, gefestigte, beständige Liebe zweier Menschen, die einander für lange Zeit gewählt haben — und einander immer wieder wählen.

Pragma, definiert

Pragma — Substantiv — die praktische, beständige Liebe, die über Jahre aufgebaut und gepflegt wird. Nicht die Liebe, in die man fällt; die Liebe, die man macht. Oft beschrieben als „in der Liebe stehen“ statt „sich verlieben“.

Eros bekommt die Filme. Pragma hält die Ehe.

Eros — der Funke, das Kribbeln im Bauch — ist die Liebe, über die jedes Lied geschrieben wird. Er ist von Natur aus aber auch der Teil, der zuerst verblasst; Leidenschaft war nie dafür gemacht, eine Beziehung allein über Jahrzehnte zu tragen. Was sie trägt, ist Pragma: Geduld, Kompromisse, die täglichen Gesten der Pflege, die Bereitschaft, einen Menschen immer wieder neu zu verstehen, der sich immer weiter verändert. Der Psychologe Erich Fromm hat denselben Gedanken gefasst, als er argumentierte, Liebe sei kein Gefühl, das einen ergreift, sondern „ein Akt des Willens“ — eine Praxis, die man wiederholt.

Diese Umdeutung ist enorm wichtig, weil sie verändert, was man tut, wenn der Funke schwächer wird. Wenn Liebe etwas ist, das einem passiert, ist ein verblassendes Gefühl ein Urteil. Wenn Liebe etwas ist, das man baut, ist es nur ein Signal, sich wieder an die Arbeit zu machen — eine bessere Frage zu stellen, einen kleinen Riss zu reparieren, sich dem Partner zuzuwenden statt dem Handy.

Warum wir eine Paar-App „Pragma“ genannt haben

Weil das die Liebe ist, für die wir die App gebaut haben. Pragma ist nicht für die ersten drei Monate der Verliebtheit; es ist für Jahr drei, Jahr neun, Jahr zwanzig — die lange, unglamouröse, zutiefst lohnende Mitte. Eine App für Pragma kann keine Leidenschaft herstellen, und sie versucht es auch nicht. Sie tut etwas Nützlicheres: Sie hilft zwei Menschen bei der kleinen, stetigen Pflege, die beständige Liebe braucht — und die der Alltag verdrängt.

Die zweite Bedeutung, der wir nicht widerstehen konnten

Es gibt noch eine zweite Ebene, für die Ingenieure unter euch. In der Programmierung ist ein #pragma eine Compiler-Direktive — eine Anweisung, die dem System sagt, wie es etwas korrekt bauen soll. Uns gefiel, dass ein Wort für „Liebe, die man konstruiert“ in einer ganz anderen Sprache zugleich eine Anweisung zum Bauen ist. Eine KI, die euch hilft, eine Beziehung zu strukturieren, benannt nach der Direktive, die ein Programm strukturiert. Der Slogan schrieb sich von selbst: die Architektur der Liebe.

Liebe wird gebaut, nicht gefunden

Wenn man aus der Etymologie einen Gedanken mitnehmen soll, dann diesen. Die Paare, die bleiben, sind nicht die, die einen magischen Menschen gefunden haben; es sind die, die mit dem Menschen, den sie gefunden haben, weitergebaut haben. Pragma ist ein Werkzeug für dieses Bauen — jeweils fünfzehn Minuten am Stück. Sieh dir an, wie es funktioniert, oder starte deinen kostenlosen Test.